Imker im Winter – Völkerverluste reduzieren

Die Bienen stellen im Spätherbst bei ca. 12 Grad Außentemperatur den Flugbetrieb ein und beginnen die Wintertraube zu bilden.

Der letzte Eingriff durch den Imker erfolgt Mitte bis Ende Dezember (je nach Temperatur) bei der Varoabehandlung mittels Oxalsäureverdampfung.

Ab diesem Zeitpunkt sind einige wenige Punkte zu beachten.

  1. Absolute Ruhe
    • Bei Freiständen bzw. Wanderständen ist darauf zu achten,  dass bei Wind keine Gegenstände (Äste, lockere Abdeckungen) gegen den Bienenkasten schlagen.
    • Das Flugloch ist auf eine Höhe von 6 mm zu verkleinern bzw. mit einem Mäusegitter zu sichern.  Die insektenfressende Zwergspitzmaus kann sich durch eine 8 mm Öffnung zwängen und richtet im Bienenvolk großen Schaden an.
    • In seltenen Fällen macht sich ein Specht am Bienenkasten zu schaffen und stört die Bienen. In diesem Fall kann der Specht durch einen Maschendraht ferngehalten werden.
  2. Frischluftzufuhr
    • Bei Bienenhaltung in Hütten oder Verwendung von Beuten mit Lüftungsgitter wie z. Bsp. der  Frankenbeute treten keine Probleme auf.Frankenburger Beute in Schnee
    •  Hier ein Beispiel für einen Beutenboden ohne Lüftungsgitter

Ist das Flugloch mit nassem Schnee verschlossen und friert dieser, kann es durchaus zu einem Problem bei der Frischluftversorgung im Bienenkasten kommen.

Holzbeute in Schnee

 

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Suzanne Februar 26, 2012 um 12:29 Uhr

Nice to read your blog

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Kurt Stocker März 11, 2012 um 10:03 Uhr

Danke für die Einladung auf die Homepage zu schauen! Erinnert mich daran auch wieder ein bisserl was an meinem Blog zu tun 😉 Im Moment hab ich aber genug mit den Vorbereitungen für den Ostermarkt zu tun. Ich hab gestern 2 von 3 geplanten Grillbeizen auf Honigbasis produziert und abgefüllt. Nummer 3 kommt im Laufe der Woche dran. Jetzt noch Etiketten machen und draufkleistern und dann samma soweit fertig. Wie schauts mit der Überwinterung bei euch aus? Alle durchgekommen? Bei mir hat eins nur noch ein Trauberl mit Bienen. Die hab ich aufgelöst. Sonst sin die restlichen aber recht fit. VLG aus Wien Kurti

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Manfred Klampfer März 11, 2012 um 21:21 Uhr

Hallo Kurt.
Bist ja gewaltig fleißig, da wird der Ostermarkt ein toller Erfolg.

Bei mir hat ein Volk den Winter nicht überstanden, da ist aber das Problem schon im Herbst zu suchen (und zu finden). Bei den restlichen Völkern sieht es sehr gut aus.

Schöne Grüße
Manfred

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